Themenseite Einflussfaktoren auf den Strompreis

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enPORTAL hat eine Liste von 10 Punkten erstellt, die zeigen, worauf es beim Stromeinkauf neben kurzen Bindefristen und permanent vorliegenden Daten in einer Cloud noch ankommt.

1. Einflussfaktor: Abstand zum Lieferzeitraum
Wer früher kauft, ist länger entspannt. Das gilt nicht für den effizienten Energieeinkauf von heute. Prüfen Sie Ihren Zeitraum zwischen Vertragsschluss und Beschaffungsjahr: Je größer die Volatilität der Märkte und je weiter weg der Lieferzeitraum vom aktuellen Einkaufszeitpunkt ist, desto risikoreicher und somit teurer sind die Angebote vonseiten der Lieferanten. Behalten Sie den Börsenkurs im Blick und kaufen Sie nicht immer gleich für mehrere Jahre ein bzw. schließen bestenfalls den Energieliefervertrag für ein Jahr ab. So sind Sie handlungsfähiger und letztlich wahrscheinlich günstiger beim Stromeinkauf.
2. Einflussfaktor: Wettbewerb im Energiemarkt
Wer als Energieeinkäufer den Wettbewerb unter den zahlreichen Versorgern im Energiemarkt nicht nutzt, verschenkt bares Geld. Je mehr Lieferanten angefragt werden, umso sicherer kann der Einkäufer sein, den besten Strompreis zum Zeitpunkt der Ausschreibung zu erhalten. Offline ist eine breite Marktabfrage mit viel Arbeit und Zeit verbunden, denn jeder Versorger benötigt die Verbrauchsdaten und alle Angebote müssen anschließend miteinander verglichen werden. Einfach und schnell geht dies mit einem cloudbasierten Onlineportal, wo alle Energiedaten permanent vorliegen und per Klick den Versorgern schnell zur Verfügung gestellt werden können. Die Angebote der Lieferanten werden anschließend in einem Bieterspiegel nach dem reinen Strompreis sortiert. So ist auf einen Blick sichtbar, welcher Versorger den besten Preis bietet. Durch den großen Wettbewerb bei enPORTAL mit über 540 Energieversorgern konnten Energieeinkäufer laut einer vom Unternehmen durchgeführten Studie im ersten Halbjahr 2015 rund 0,4 Cent je Kilowattstunde Strom sparen. Mehr zur Studie erfahren
3. Einflussfaktor: Kurze Bindefrist
Schnelligkeit beim Einkauf zahlt sich aus! Je kürzer die Bindefrist des Lieferanten an sein Angebot ist, desto niedriger sind die Risikoaufschläge eines Anbieters. Strom ist ein börsengehandeltes Produkt und der Preis kann sich innerhalb weniger Stunden stark verändern. Deshalb führen schnelle Entscheidungen zum günstigsten Preis, weil das Preisänderungsrisiko für den Anbieter bei einer kurzen Angebotsbindefrist gering ist. Das ist offline mit Papierangeboten nicht zu erreichen. Wenn alle Energiedaten aber online in einer Cloud vorliegen und Angebote unmittelbar zwischen Einkäufern und Versorgern ausgetauscht werden können, ist das leicht zu realisieren. Deshalb beträgt die Angebotsbindefrist des Lieferanten bei enPORTAL auch nur 2 Stunden, sodass beste Energiepreise zum Zeitpunkt des Einkaufs möglich sind. In naher Zukunft, so die Annahme von enPORTAL, wird die Frist verschwinden und ein Vertragsschluss in Echtzeit vollzogen. Bis dahin heißt es: Nutzen Sie die kürzeste Bindefrist, um Energiekosten zu sparen!
4. Einflussfaktor: Lastgangkontinuität
Je kontinuierlicher und gleichmäßiger Ihr Lastgang über einen bestimmten Zeitraum verläuft, desto leichter finden Sie Lieferanten, die Ihnen ein gut kalkuliertes und günstiges Strompreisangebot machen. Dabei geht es um die Sicherheit, dass Sie die benötigten Mengen auch tatsächlich verbrauchen und nicht nur noch die Hälfte an Strom abnehmen. Maximalausschläge spielen nur für das Netzentgelt eine Rolle, nicht beim Energiepreis. Im enPORTAL haben Einkäufer die Möglichkeit, dem potenziellen Energieversorger historische Lastgänge über mehrere Lieferjahre anzeigen zu lassen. Hierdurch wird das Abnahmeverhalten genauer spezifiziert und das Angebot „schärfer“ kalkuliert. Gut zu wissen: Produzierende Unternehmen, in denen auftragsbezogen gearbeitet wird, haben zwangsläufig mehr Schwankungen im Abnahmeverhalten als z. B. Krankenhäuser, in denen die Struktur der Woche sich nicht grundlegend ändert.
5. Einflussfaktor: Branche, Bonität und Image
Ihre Bonität sowie das Unternehmensimage haben Einfluss auf den Strompreis und spielen für Versorger bei der Angebotsabgabe tatsächlich eine Rolle. Die Bonität ist deshalb wichtig, weil Versorger das Risiko eines Zahlungsausfalls zum Zeitpunkt der Lieferung in ihrer Preiskalkulation berücksichtigen. Im ungünstigsten Fall bleibt der Lieferant auf den Strommengen sitzen. Kunden, die wirtschaftlich erfolgreich sind, erhalten erheblich mehr und bessere Angebote als Kunden mit schlechter Bonität. Für beide Kundengruppen gilt: Nur durch einen intensiven Wettbewerb finden sie den Lieferanten mit dem günstigsten Angebot. Unter den 620 Versorgern im enPORTAL ist stets ein Lieferant, der Sie zum Kunden haben möchte und Ihnen den bestmöglichen Strompreis zum Zeitpunkt der Online-Ausschreibung anbietet. Aber: Lieferanten, die vom Kunden eine Vorauskasse verlangen, werden bei enPORTAL nicht zugelassen.
6. Einflussfaktor: Toleranzband
Energieintensive Unternehmen können nur selten einschätzen, wie hoch der Stromverbrauch für die Folgejahre sein wird. Ist dies der Fall, erhalten Energieeinkäufer bei einer Online-Ausschreibung oft Angebote mit einer Mehr- und Mindermengenregelung. Bewegt sich der Verbrauch innerhalb des Toleranzbandes, bleibt der Preis konstant. Bewegt er sich außerhalb, ist die nicht verbrauchte Menge (Minderverbrauch) zu einem Preis mit Abschlag zu vergüten; bei einem Mehrverbrauch folgt ein Preisaufschlag. Je mehr historische Daten einem Anbieter für die Kalkulation zur Verfügung gestellt werden, desto genauer kann er einen individuellen Preis gestalten, denn Flexibilität kostet Geld. Im cloudbasierten Handelsmarktplatz von enPORTAL erhält häufig der Lieferant den Zuschlag, der ohne Beschränkung ein Strompreisangebot abgibt. Das geht, weil die historischen Verbrauchsdaten der Kunden transparent vorliegen und im Vorfeld zur Einschätzung einer offenen Belieferungsmenge gesichtet werden können. Hier schaffen vollständige Stromdaten somit Transparenz, Vertrauen und letztlich bessere Strompreise für Unternehmen.
7. Einflussfaktor: Energieverbrauchsmenge
Die Energieverbrauchsmenge von Strom kann bei Online-Ausschreibungen über enPORTAL einen Einfluss auf die Angebotsdichte und letztlich auf den Strompreis nehmen. Energieversorger suchen sich bei der Kundenakquise diejenigen Unternehmen aus, die ins eigene Portfolio passen. Benötigen Großkunden zu viel oder wenig Kilowattstunden oder sind in ihrem Lastverlauf schwer prognostizierbar, bietet ein Versorger bei einer Ausschreibung nicht mit. Schließlich müssen Versorger ebenfalls darauf achten, dass die eingekauften Mengen auch realistisch an den Kunden weiterverkauft werden können. Es kann aber auch sein, dass die Verbrauchsstruktur eines Kunden für viele Versorger interessant ist. In dem Fall profitieren Energieeinkäufer vom intensiven Wettbewerb und besten Preisen zum Zeitpunkt des Einkaufs. Je mehr Versorger somit angefragt werden, desto eher können Einkäufer diesen Einflussfaktor für sich nutzen und sich vom passenden Lieferanten finden lassen. Bei enPORTAL sind aktuell 550 Energieversorger gelistet, die bei Interesse einfach, schnell und transparent an Online-Ausschreibungen teilnehmen können.
8. Einflussfaktor: Bilanzkreis des Energielieferanten
Energieversorgungsunternehmen suchen sich die Großkunden, deren Lastprofile möglichst optimal in den eigenen Bilanzkreis passen. Ein wesentlicher Grund hierfür ist ein harmonisches Zusammenwirken des Lastgangs des Verbrauchers mit dem Bilanzkreislauf des Lieferanten. Je ausgeglichener der Gesamtbedarf über alle Kunden gelingt, desto gleichmäßiger kann der Lieferant z. B. seinen Kraftwerkspark auslasten. enPORTAL bietet Lieferanten mit seiner aktuell 16 TWh großen Marktpräsenz ein ideales Kundengewinnungsportal für die Beschaffung. Im Umkehrschluss findet der Energieeinkäufer auf Anbieterseite denjenigen, der sich genau für sein Lastprofil interessiert. Je mehr Bilanzkreise ein Energieeinkäufer durch eine breite Angebotsabfrage abgleicht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, Angebote mit niedrigem Preisaufschlag auf die Börsenkurse zu erhalten. Über enPORTAL erreichen Einkäufer aktuell 620 Energieversorger per Klick und können dank des intensiven Wettbewerbs von einer scharfen Angebotskalkulation profitieren. Das führt zu besten Strompreisen zum Zeitpunkt der elektronischen Ausschreibung.
9. Einflussfaktor: Börsenkurs-Beobachtung
Einen maßgeblichen Einfluss auf den Strompreis hat der Börsenkurs an der Leipziger Strombörse, der EEX. Da sich der Strompreis stündlich ändert und im Laufe von wenigen Stunden, Tagen oder Wochen rapide steigen oder fallen kann, ist es sinnvoll, diesen Faktor beim Energieeinkauf zu berücksichtigen. Die Beschaffung von Strom ist somit nicht zu einem festen Zeitpunkt X sinnvoll, sondern dann, wenn der Kurs an der Börse niedrig ist. Um günstige Marktchancen nicht zu verpassen, gibt es heutzutage digitale Möglichkeiten, die dem Einkäufer die regelmäßige Beobachtung erleichtern. Der Portalbetreiber enPORTAL hat dafür einen automatisierten Börsenkurs-Alarm in seinem Onlineportal integriert. Einkäufer können hier Ober- und Untergrenzen für Zielpreise eingeben und werden bei Erreichen der Werte sofort informiert. Anschließend kann die elektronische Ausschreibung schnell gestartet werden. Energieeinkäufer brauchen sich heutzutage nicht täglich mit der Börse beschäftigen und können dennoch zu besten Marktpreisen ihren Strom beschaffen – auch ganz ohne Energieberater.
10. Einflussfaktor: Energiepreisprognose
Kein Energieberater oder Einkäufer kann vorhersagen, wie sich die Strompreise zukünftig entwickeln. Die Terminmarktpreise der Börse haben aber einen erheblichen Einfluss auf den Endkundenpreis und verändern sich schnell. Bereits kleinste Nachkommastellen können bei hohen Verbräuchen oft mehrere tausend Euro an Mehr- oder Minderkosten ausmachen. Das Ziel vieler Energieeinkäufer und Geschäftsführer aus dem Mittelstand ist es, den bestmöglichen Zeitpunkt für die Ausschreibung zu treffen. Rein aus organisatorischer Sicht lässt sich eine breite und jederzeit durchführbare Anfrage bei den rund 900 potentiellen Lieferanten mit Offline-Prozessen im Geschäftskundenbereich nicht umsetzen – zu viel Aufwand bringt das mit sich. Das denken sich viele Einkäufer und beschaffen deshalb dann, wenn der Terminplan das zulässt. Durch digitale Prozesse ergeben sich aber neue Möglichkeiten, wie die „Energiepreisprognose“ des Portalbetreibers enPORTAL beweist – hier wird täglich ein Prognosewert für jede Abnahmestelle im Onlineportal angezeigt. Den Prognosewerten liegen die täglichen Terminmarktpreise der Börse mit einem entsprechenden Aufschlag zugrunde. Durch die vielen Angebote, die über die Plattform abgegeben werden, kennt der Portalbetreiber die Höhe der Aufschläge, die Lieferanten bei Abnahmestellen kalkulieren. So ist auf einen Blick zu erkennen, welche Zielpreise bei einer elektronischen Ausschreibung erreicht werden können. Die Prognosewerte sind so scharf, dass das Ausschreibungsergebnis mit einer Abweichung von weniger als 2 % vorhergesagt wird. Das unterstützt Entscheider bei der Frage, ob der Einkaufsprozess gestartet werden soll oder nicht. Damit verfügt der Einkäufer über eine verlässliche Basis zur Entscheidungsfindung. Die Energiepreisprognose minimiert nicht nur den Aufwand, sondern bietet Transparenz und beste Strompreise zum Zeitpunkt des Einkaufs.

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