{"id":2111,"date":"2016-06-13T10:00:48","date_gmt":"2016-06-13T08:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/enportal.lichtblick.dev\/connect\/presse\/prognose-eeg-umlage-2017-2\/"},"modified":"2023-08-14T14:22:50","modified_gmt":"2023-08-14T12:22:50","slug":"prognose-eeg-umlage-2017-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.enportal.de\/connect\/presse\/prognose-eeg-umlage-2017-2\/","title":{"rendered":"enPORTAL reagiert auf erste Prognosen zur EEG-Umlage"},"content":{"rendered":"<h2><\/h2>\n<h2>Empfehlung des B2B-Portalbetreibers: EEG-Umlage bei Wirtschaftsplanung der Stromkosten ber\u00fccksichtigen.<\/h2>\n<p>Energieintensive Unternehmen warten gespannt auf die neue EEG-Umlage, die am 15. Oktober 2016 verk\u00fcndet wird. W\u00e4hrend sie in den letzten Jahren auf den heutigen Wert von 6,354 ct\/kWh gestiegen ist, gibt es noch keine klare Tendenz, wohin die Reise geht. Der B2B-Portalbetreiber enPORTAL empfiehlt Energieeink\u00e4ufern aus dem Mittelstand, einen m\u00f6glichen Anstieg der Umlage bei der Planung der Stromkosten ab dem Lieferjahr 2017 zu ber\u00fccksichtigen. Bis zur Bekanntgabe der neuen EEG-Umlage hat enPORTAL eine neue <em>Energiepreisprognose<\/em> im Onlineportal eingestellt, die einen realistischen Anstieg kalkuliert. So k\u00f6nnen Industrie- und Gewerbekunden ihre Wirtschaftsplanung f\u00fcr zuk\u00fcnftige Stromkosten schneller und einfacher umsetzen.<\/p>\n<h3 class=\"arial\">Ber\u00fccksichtigung der neuen EEG-Umlage beim Energieeinkauf<\/h3>\n<p class=\"arial\">Industrie- und Gewerbeunternehmen mit einem hohen Energieverbrauch, die nicht von der Umlage befreit sind, sollten bereits jetzt einen m\u00f6glichen Anstieg der EEG-Umlage in ihrer Planung der zuk\u00fcnftigen Energiekosten ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr Unternehmen mit vielen Standorten und zahlreichen Abnahmestellen ist dies aber mit viel Arbeit verbunden. Einfacher ist es, wenn die Stromdaten vollst\u00e4ndig in einem Energieportal in einer Cloud hinterlegt sind. enPORTAL Kunden profitieren zudem von einem besonderen Service: Eine m\u00f6glicher Anstieg der EEG-Umlage wird im Onlineportal ab sofort automatisch in einer <em>Energiepreisprognose<\/em> ber\u00fccksichtigt. Auf einen Blick sehen Eink\u00e4ufer, wie hoch die Stromkosten in den Folgejahren werden k\u00f6nnen. Dazu haben die Energieexperten den Prognosewert angepasst und die EEG-Umlage realistisch erh\u00f6ht. Eink\u00e4ufer wissen somit bereits vor der Online-Ausschreibung, welche Kosten evtl. entstehen werden und m\u00fcssen nicht alles au\u00dferhalb des Portals zus\u00e4tzlich berechnen. Sobald die neue EEG-Umlage im Oktober bekannt ist, wird die Zahl getauscht und der neue Wert hinterlegt.<\/p>\n<h3 class=\"arial\">Energiepreisprognose erleichtert Kostenplanung<\/h3>\n<p class=\"arial\">Viele Eink\u00e4ufer wollen mit der Stromausschreibung nicht bis Oktober warten, sondern g\u00fcnstige Preise an der Stromb\u00f6rse nutzen und f\u00fcr 2017 oder sp\u00e4tere Lieferjahre einkaufen. Doch ohne eine festgelegte EEG-Umlage ist es schwierig, die Kosten korrekt einzusch\u00e4tzen. \u201eWir haben bewusst einen h\u00f6heren, aber realistischen Wert hinterlegt, sodass Eink\u00e4ufer mit unserem Tool nicht nur ihre Verbr\u00e4uche und Vertr\u00e4ge, sondern auch zuk\u00fcnftige Kosten jederzeit aktuell vorliegen haben\u201c, sagt Rainer Otto, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von enPORTAL. Die Energiepreisprognose ist schon vor einer Online-Ausschreibung im Portal sichtbar und hilft Energieeink\u00e4ufern bei der Entscheidung f\u00fcr oder gegen die Marktabfrage. Der Vorteil ist: die Erh\u00f6hung ist schon impliziert und kann nicht versehentlich vergessen werden. \u201eMit unserem Portal sind gewerbliche Energieeink\u00e4ufer bestens f\u00fcr den Online-Energieeinkauf ger\u00fcstet. Sie brauchen eventuelle Mehrkosten nicht mehr selbstst\u00e4ndig nachrechnen \u2013 das \u00fcbernimmt unsere Prognose f\u00fcr sie\u201c, so Clemens Graf von Wedel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von enPORTAL.<\/p>\n<h3 class=\"arial\">EEG-Umlage seit 2011 stark gestiegen<\/h3>\n<p class=\"arial\">Die EEG-Umlage lag im Jahr 2011 bei 3,530 ct\/kWh. Seitdem ist die Umlage zur F\u00f6rderung erneuerbarer Energien \u2013 mit Ausnahme von 2015 \u2013 permanent auf den heutigen Wert von 6,354 ct\/kWh gestiegen. Die gr\u00f6\u00dfte preisliche Ver\u00e4nderung f\u00fcr Unternehmen gab es 2013, als die EEG-Umlage um 47 Prozent zum Vorjahr gestiegen ist. Ein Jahr sp\u00e4ter stieg sie erneut um 18 Prozent, sodass innerhalb von zwei Jahren eine Erh\u00f6hung um 65 Prozent stattfand. Bei einem gleichbleibenden Verbrauch von j\u00e4hrlich 5 GWh<a title=\"\" href=\"http:\/\/enportal.localhost\/#_ftn1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a> Strom ergaben sich allein von 2012 auf 2013 Mehrkosten in H\u00f6he von 84.250 Euro (Siehe Tabelle 1). Um die Stromkosten zu berechnen, wird die EEG-Umlage mit der Arbeit (in kWh) multipliziert. Je mehr Strom verbraucht wird, desto teurer wird es letztlich f\u00fcr energieintensive Unternehmen.<\/p>\n<table style=\"height: 553px;\" width=\"742\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Jahr<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>EEG-Umlage ct\/kWh<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Ver\u00e4nderung \u00a0\u00a0ct\/KWh<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Prozentual gg\u00fc. Vorjahr<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Arbeit kWh<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Preis \u20ac<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Differenz \u20ac gg\u00fc. Vorjahr<\/strong><\/span><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2011<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">3,530<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\"><\/td>\n<td><\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">176.500<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2012<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">3,592<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\">+ 0,062<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">+ 2%<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">179.600<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\">+ 3.100<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2013<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">5,277<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\">+ 1,685<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">+ 47%<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">263.850<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\">+ 84.250<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2014<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">6,240<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\">+ 0,963<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">+ 18%<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">312.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\">+ 48.150<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2015<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">6,170<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\">&#8211; 0,070<\/p>\n<\/td>\n<td>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; 1%<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">308.500<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\">&#8211; 3.500<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"57\">\n<p align=\"center\">2016<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"82\">\n<p align=\"center\"><strong><span style=\"color: #339966;\">6,354<\/span><\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"119\">\n<p align=\"center\">+ 0,184<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">+ 3%<\/p>\n<\/td>\n<td>\n<p align=\"center\">5.000.000<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"77\">\n<p align=\"center\">317.700<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"76\">\n<p align=\"center\">+ 9.200<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p class=\"arial\">Tabelle 1: Wandel der EEG-Umlage f\u00fchrt seit 2011 zu Mehrkosten bei\u00a0 Strom. Quelle: enportal.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 class=\"arial\">EEG-Umlage durch g\u00fcnstigen B\u00f6rsenkurs und Wettbewerb kompensieren<\/h3>\n<p>Viele energieintensive Unternehmen suchen nach L\u00f6sungen, um die EEG-Umlage zu kompensieren. Eine davon ist ein vorausschauender Energieeinkauf, der kurze Bindefristen und intensiven Wettbewerb unter den Versorgern erm\u00f6glicht. Bei enPORTAL sind alle Stromdaten in einer Cloud hinterlegt, sodass eine Ausschreibung bei g\u00fcnstigen Preisen an der Leipziger B\u00f6rse innerhalb weniger Stunden durchgef\u00fchrt werden kann. Dabei k\u00f6nnen bis zu 550 Energieversorger per Klick erreicht werden. \u00a0\u201eWir haben Kunden, die mit einer Online-Ausschreibung \u00fcber unser Portal den Strompreis minimieren und somit die Mehrkosten der EEG-Umlage kompensieren konnten\u201c, so Rainer Otto.<\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p><a title=\"\" href=\"http:\/\/enportal.localhost\/#_ftnref1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">[1]<\/a> 5 GWh = 5.000.000 Kilowattstunden<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Empfehlung des B2B-Portalbetreibers: EEG-Umlage bei Wirtschaftsplanung der Stromkosten ber\u00fccksichtigen. Energieintensive Unternehmen warten gespannt auf die neue EEG-Umlage, die am 15. Oktober 2016 verk\u00fcndet wird. W\u00e4hrend sie in den letzten Jahren auf den heutigen Wert von 6,354 ct\/kWh gestiegen ist, gibt es noch keine klare Tendenz, wohin die Reise geht. 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