Energiebeschaffung in Krankenhäusern

Weiterer Tipp: Energie online ausschreiben und maximalen Wettbewerb im Markt nutzen.

Bei der Beschaffung von Waren arbeiten Krankenhausbetreiber oft mit Einkaufsberatern zusammen. In vielen Fällen beschaffen diese auch Strom und Gas und erhalten je nach Einsparung anteilig eine Provision – kritisch daran ist: Die Preise für Strom und Gas sind seit Jahren gesunken, sodass Krankenhäuser beim heutigen Energiekauf garantiert auch ohne Berater Ersparnisse erzielen würden. Doch diese gefallenen Börsenpreise nutzen einige Berater, um sich zu profilieren – und abzukassieren. Den hohen Provisionen steht nämlich keine Gegenleistung gegenüber, sondern nur ein besserer Börsenpreis. Somit zahlen Krankenhausbetreiber letztlich mehr für ihre Energie als sie eigentlich müssten. Was können sie tun, um diese Kosten zu vermeiden? Zum einen sollte der Energieeinkauf separiert, zum anderen Energie online ausgeschrieben werden. Rund 200 Kliniken, 4 Universitätskliniken und zahlreiche Altenheime in Deutschland nutzen hierfür das webbasierte Tool von enPORTAL und erreichen rund 500 Lieferanten im Markt sowie den besten Energiepreis zum Zeitpunkt des Einkaufs.

Sinkende Börsenpreise nicht mit Preisnachlass verwechseln

Beim Betreten eines Krankenhauses lässt sich erahnen, wie viele Waren regelmäßig eingekauft werden müssen. Von Spritzen, Behältern über Glühbirnen ist vieles zu besorgen. Krankenhausbetreiber arbeiten dafür oft mit Einkaufsberatern zusammen, die diese Dienstleistung übernehmen. In vielen Fällen wird aber auch der Strom- und Gaseinkauf über den Einkauf getätigt. Letzteres sind jedoch Produkte, deren Preise täglich an der Leipziger Strom- und Gas-Börse (EEX) neu gehandelt werden und somit zum Teil starken Schwankungen unterliegen. Entscheidender Unterschied zu anderen Waren ist, dass bei den börsengehandelten Gütern Strom und Gas der Preis nicht von der Menge, sondern vom Profil des Verbrauchs und dem Zeitpunkt des Einkaufs abhängt. Besonders in den letzten drei Jahren sind die Preise für Strom und Gas an der EEX stark gesunken. Diesen Preisrückgang nutzen aber viele Berater, um sich eine Provision von teilweise über 30 Prozent  für ihre „Leistung“ in Rechnung zu stellen. Für das Krankenhaus bedeutet das letztlich Mehrkosten für eine Ersparnis, die der Berater nicht durch eigenen Verdienst erzielt hat. Der Vertriebsmitarbeiter Wilfried Rademaker von der Firma enPORTAL in Hamburg sagt dazu: „Es ist erschreckend, dass einige Einkaufsberater behaupten, dass sie beim Energieeinkauf viel Geld gespart haben, obwohl die gesunkenen Preise nur durch den Preisrückgang an der Börse zustande gekommen sind. Gegenüber einem schlechteren Kurs an der Börse kann es keine Einsparung geben. Hier fehlt oft das Wissen auf Seiten der Krankenhausbetreiber.“ Im schlimmsten Fall zahlen die Betreiber für ihre Energie sogar mehr als ohne Berater.

Fehlender Wettbewerb und undurchsichtiger Markt

Während kleinere Krankenhäuser ca. 5 GWh verbrauchen, sind es bei großen Unikliniken rund 50 GWh. Hier entsteht z. B. alleine durch den gesunkenen Strompreis eine erhebliche Einsparsumme und somit eine Provision für die Einkaufsberater, die sich Krankenhäuser sparen können. Hinzu kommt, dass einige Berater oft nur wenige Lieferanten anfragen. „Von Wettbewerb im Energiemarkt fehlt bei den Offline-Verfahren jede Spur. Individuelle Marktchancen können heute am besten online ergriffen werden, indem auf die aktuelle Börsenpreisentwicklung für Strom und Gas unverzüglich reagiert werden kann. Das ermöglichen wir unseren Kunden mit wenigen Klicks“, so Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL.

Empfehlung: Energieeinkauf separieren und online ausschreiben

Es gibt zwei einfache Möglichkeiten für Krankenhausbetreiber, wie sie Mehrkosten vermeiden können. Wilfried Rademaker von enPORTAL empfiehlt: „Trennen Sie den Strom- und Gaseinkauf vom restlichen Wareneinkauf. So sparen sie die Provision und letztlich Geld. Plus: Schreiben Sie online Ihre Energie aus.“ enPORTAL bietet Unternehmen und Gewerbetreibenden sowie Kliniken genau das: ein Online-Tool für den Energieeinkauf, das maximalen Wettbewerb, Transparenz und den besten Preis zum Zeitpunkt der Ausschreibung anbietet. „Im Rahmen einer Online-Ausschreibung mit uns sehen die Krankenhausbetreiber erst wirklich, wie hoch die Einsparsumme ist und wie einfach sie Energie beschaffen können. Wir stehen dabei als professioneller Partner mit Rat und Tat zur Seite“, so Rainer Otto, Geschäftsführer von enPORTAL. Das Geschäftsmodell von enPORTAL unterscheidet sich von den grauen Schafen. Es gibt eine Jahrespauschale für alle Leistungen rund um den Einkauf und das Energiedaten-management, die sich nach der Anzahl der Abnahmestellen und dem Verbrauch richtet.

Praxiserfolge im Klinikbereich

Es gibt bereits Krankenhäuser, die auf Einkaufsberater beim Energiekauf verzichten und online ausschreiben. Knapp 200 Kliniken, darunter die Helios-Kliniken, arbeiten mit enPORTAL seit Jahren erfolgreich zusammen. Als Full Service Kunde profitieren sie von einem persönlichen Kundenbetreuer, der das Energiedatenmanagement übernimmt und bei Online-Ausschreibungen unterstützend zur Seite steht. „Wir möchten auf das Online-Tool von enPORTAL und die schnellen Prozesse bei der Beschaffung nicht mehr verzichten. Heute sehen wir, welcher Lieferant uns das beste Angebot macht und wie viel Geld wir durch den großen Wettbewerb im Portal tatsächlich sparen können“, sagt Detlef Wachhals, Energie-Einkäufer der KMG-Kliniken. Diese Praxiserfolge können auch weitere Krankenhausbetreiber erzielen.


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