Themenseite Digitaler Lieferantenwechsel

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Fragen und Antworten zum digitalen Wechsel des Energielieferanten

Strom und Gas werden täglich an der Börse gehandelt, sodass sich die Preise stündlich ändern können. Es gibt im Jahr somit Phasen, in denen Energie teurer wird – und es gibt Phasen, da kostet der Strom sehr wenig. Wer die Preise im Markt beobachtet und zu günstigen Zeitpunkten seine Energiemengen ausschreibt und beschafft, kann Kosten sparen. Wer seinen Vertrag einfach weiterlaufen lässt oder gar für mehrere Jahre abschließt, geht das Risiko ein, dass die Preise fallen und draufgezahlt wird. Der Lieferantenwechsel des Strom- oder Gasversorgers war noch nie so einfach und schnell umsetzbar wie heute mit unserem Onlineportal für Energieeinkäufer.

Wir geben mit unserem Onlineportal auch unerfahrenen Energieeinkäufern ein Werkzeug an die Hand, das sie zum Profi macht. Im passwortgeschützten Bereich können sich die Entscheider sogenannte Börsenkursalarme einstellen – sobald die Kurse fallen oder steigen, werden sie automatisch informiert. Sie brauchen sich nicht täglich mit der Marktbeobachtung beschäftigen und auch keinen Energieberater engagieren. Bei der Einstellung dieser Benachrichtigung unterstützt ein persönlicher Kundenbetreuer.

Die elektronische Ausschreibung über unser Portal dauert nur wenige Stunden, sodass sich die Preise nicht stark verändern. Um vor der Ausschreibung zu wissen, welche Kosten auf die Einkäufer zukommen, haben wir eine individuelle Energiepreisprognose entwickelt. So ist vor der Abfrage schon klar, wie hoch die Energiekosten sein werden. Per Klick lassen sich aktuell bis zu 650 Versorger erreichen, die wiederum ihr Preisangebot im Portal abgeben. Das wird im Bieterspiegel sortiert und der günstigste Lieferant ist auf einen Blick erkennbar. Per Klick wird der Vertrag geschlossen und der Wechsel erfolgt schnellstmöglich.

Wir antworten darauf, dass die Digitalisierung Einzug in den Energieeinkauf gehalten hat und der gesamte Beschaffungsprozess nun effizienter und kostengünstiger per Klick geht – schneller, als für viele Einkäufer vorstellbar. Das hat einen Vorteil für Großkunden, die viel Energie verbrauchen: Durch unsere schnelle elektronische Ausschreibung fallen auch die Risikoaufschläge vonseiten der Lieferanten minimal aus. Die Versorger müssen sich nicht lange an ihr Angebot binden und die Strom- oder Gasbeschaffung kann zu börsennahen Preisen stattfinden. Davon profitieren auch Versorger, weil auch das Risiko für sie sinkt. Wir haben den kompletten Einkaufsprozess online standardisiert – das spart Zeit, Arbeit und letztlich auch interne Kosten bei allen Beteiligten.

In vielen Geschäftsbereichen geht es um Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung und Aufbrechen alter Einkaufsstrukturen. Die rund 650Versorger, die unser Onlineportal für den Großkunden-Vertrieb nutzen, haben bereits verinnerlicht, dass heutzutage – so hart es klingt – der Preis allein zählt und eben nicht mehr das persönliche Verhältnis. Die kleinen Stadtwerke haben das verstanden und ihre Vertriebsprozesse sehr schlank gestaltet, sodass sie über unseren Online-Marktplatz neue Kunden gewinnen.

Die Realität sieht so aus, dass Einkäufer ihre Energiekosten reduzieren wollen. Das ist nur mit günstigen Einkaufszeitpunkten und einem intensiven Wettbewerb zu erreichen: Je mehr der zahlreichen Versorger in Deutschland angefragt werden, umso besser wird der Preis. Dieses Ergebnis zeigte auch unsere enPORTAL Studie aus dem Jahr 2015. Da Strom und Gas auch keine Qualitätsunterschiede aufweisen, ist es letztlich nicht relevant, von welchem Versorger man die Güter bezieht.

Im Gegenteil. Vor allem Filialisten haben durch unser Onlineportal und das digitale Energiedatenmanagement den vollen Überblick über alle Verbräuche, Kosten und Verträge. Vorgefertigte Kündigungsschreiben und automatische Erinnerungen sorgen dafür, dass Kündigen und der Vertragsabschluss per Klick möglich sind. Lesen Sie mehr über unseren Service für Energieeinkäufer.

3 Tipps für Energieeinkäufer/-innen

  • Eine korrekte und vollständige Datenbereitstellung von z. B. Zählpunktbezeichnung und Zählernummer ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Lieferantenwechsel. Nur dann kann der Lieferant eine Ummeldung beim Netzbetreiber vornehmen.
  • Vertragslaufzeiten über mehrere Jahre sind bei täglich börsengehandelten Produkten wie Strom und Gas nicht sinnvoll. Besser sind Jahresverträge, die automatisch enden oder eine Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende haben.
  • Bonuszahlungen sowie vertragliche Nebenbedingungen bei Mehr- oder Mindermengen-Belieferung (Toleranzband) sollten transparent dargestellt werden. Energieeinkäufer, die ihre Verbrauchsänderungen nicht vorhersagen können, sind mit Verträgen ohne Toleranzband am besten bedient.

Energiewissen zu Strom und Gas

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Stromeinkauf per Klick

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