Elektronische Bieterkommunikation vereinfacht öffentlich-rechtliche Energieausschreibungen

Elektronische Bieterkommunikation Energieausschreibung

enPORTAL unterstützt mit seinem Onlineportal Kommunen sowie Energieversorger bei der Strom- und Gasbeschaffung

 

Seit April 2016 ist die elektronische Bieterkommunikation für öffentlich-rechtliche Ausschreibungen von Energie verpflichtend. Aus diesem Grund hat enPORTAL sein Onlineportal um diese Funktion erweitert und bietet seitdem die elektronische Bieterkommunikation bei Strom- und Gasausschreibungen für Kommunen sowie öffentlich-rechtliche Institutionen an. Bieter bzw. Energieversorger erhalten durch die Erweiterung im Portal sowie auf der Website des Portalbetreibers den diskriminierungsfreien Zugang zu allen relevanten Informationen. Damit lässt sich der Kommunikationsverlauf der ersten und zweiten Phase des Vergabeverfahrens jederzeit vollständig nachvollziehen. Betreut werden die Auftraggeber von der KUBUS Kommunalberatung & Service GmbH aus Schwerin, die alle Prozesse mitgestaltet haben. Für Bieter und die Vergabestelle reduziert sich der Zeit- und Verwaltungsaufwand dadurch enorm. Für Kommunen bedeutet die elektronische Bieterkommunikation eine rechtssichere Dokumentation und bessere Kontrolle im Vergabeverfahren.

Elektronische Darstellung der neuen EU-Vergaberichtlinien

Seit über einem Jahr dürfen Fragen der Bieter bzw. Energieversorger zum Ausschreibungsverfahren von Strom und Gas bei öffentlich-rechtlichen Verfahren nur noch online und somit offen gestellt und beantwortet werden. „Als Portalbetreiber haben wir die EU-Anforderungen zusammen mit der KUBUS Kommunalberatung im Portal abgebildet, um öffentlich-rechtlichen Institutionen eine optimale E-Vergabe zu bieten“, sagt Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL. „Die technische Erweiterung um die elektronische Bieterkommunikation ist ein weiterer, wichtiger Schritt im Vergabeverfahren“, so Monika Dreekmann, Leiterin im Bereich Energieausschreibungen bei der KUBUS Kommunalberatung & Service GmbH.

Diskriminierungsfreier Zugang zu Bieterfragen

Energieversorger, die bei einer öffentlich-rechtlichen Strom- oder Gasausschreibung über enPORTAL teilnehmen wollen, können fortan alle gestellten Fragen und Antworten zum Prozess auf der Website des Portalbetreibers unter „Öffentliche Ausschreibungen“ oder im Onlineportal direkt nachlesen. Alle interessierten Bieter haben somit einen diskriminierungsfreien Zugang zum Kommunikationsverlauf rund um die Energieausschreibungen. Das sorgt für Transparenz und bessere Nachvollziehbarkeit. „Mit unserem Onlineportal haben Energieversorger alle Informationen zum Ausschreibungsprozess schnell und jederzeit vollständig vorliegen“, sagt Rainer Otto, Geschäftsführer von enPORTAL.

Anonyme und effiziente Kommunikation online

Fragen der Bieter zum elektronischen Vergabeverfahren gehen im ersten Schritt über das Onlineportal bei der KUBUS Kommunalberatung ein, werden von den Mitarbeitern gesichtet und gegebenenfalls neutral umformuliert, um den Datenschutz zu wahren. Das ist eine wichtige Voraussetzung vonseiten des Gesetzgebers, um fairen Wettbewerb zu gewährleisten. „Es wird bei keiner Frage bekannt, welcher Bieter oder Versorger dahinter steht. Wir achten darauf, dass der Prozess im Fokus steht und Rückschlüsse auf den Verfasser nicht möglich sind“, sagt Monika Dreekmann von der KUBUS Kommunalberatung. Die gesamte Kommunikation findet in der Cloud und somit vollständig digital statt. „Bei der Programmierung mussten wir neue Wege beschreiten, da wir auf keine fertige Vorlage zurückgreifen konnten. Wir haben uns an den EU-Vergaberichtlinien orientiert und die Prozesse digital übersetzt. Das Ergebnis ist eine rechtssichere, elektronische Bieterkommunikation für Energieausschreibungen“, sagt Rainer Otto, Gründer und Inhaber von enPORTAL.

Positive Resonanz nach der ersten Ausschreibung

„Die Reaktionen vonseiten der Bieter und Kommunen waren nach der ersten erfolgten Ausschreibung durchweg positiv“, sagt Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL. Die Fragen ergaben sich überwiegend zum elektronischen Prozess sowie zu Details rund um die Strom- und Gasbelieferung. „Da alle Bieter den gleichen Zugriff auf die Informationen hatten, mussten wir bestimmte Fragen nicht mehrfach beantworten. Das sorgte auch bei uns für immense Arbeitserleichterung“, so Monika Dreekmann über die Vorteile des neuen, digitalen Verfahrens. Insgesamt konnte der gesamte Ausschreibungsprozess stark verkürzt und transparenter gestaltet werden.

Expertise im öffentlich-rechtlichen Bereich seit 2009

enPORTAL ist der erste Portalbetreiber, der im Jahr 2009 die elektronische Ausschreibung von Strom und Gas nach § 101 Abs. 6 GWB gestartet hat. Heute zählt das Unternehmen zum führenden Dienstleister bei elektronischen Energieausschreibungen. Rund 1.500 Kommunen aus Deutschland nutzen den Service und vertrauen auf die langjährige Kompetenz des Dienstleisters. Mit der elektronischen Bieterkommunikation wird ein weiterer Meilenstein bei der Gewährleistung der e-Vergabe erreicht. In Kooperation mit der KUBUS Kommunalberatung, die Gemeinden und Kommunen in ganz Deutschland betreuen, konnten bereits zahlreiche Ausschreibungen, wie z. B. für 1.500 bayerische Kommunen, erfolgreich umgesetzt und Einsparsummen in Millionenhöhe erzielt werden.

Materialien zum Download

Praxisbericht Elektronische Bieterkommunikation

enPORTAL_Praxisbericht_elektronische_Bieterkommunikation.pdf (324,9 KiB)

Grafik Elektronische Bieterkommunikation

enPORTAL_Grafik_Elektr_Bieterkommunikation.jpg (63,0 KiB)

Bild- und Textnachweis ist enPORTAL. Der Abdruck ist honorarfrei bei Nennung enPORTAL im Text.

 

Pressekontakt

Justine Neumann  |  presse@enportal.de  | 

Tel.: 040 / 244 24 29 - 51

 

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Erfahrungsberichte und Ergebnisse früherer Ausschreibungen

Lesen Sie hier die Ergebnisse der elektronischen Ausschreibungen von Kommunen, die mit KUBUS und enPORTAL im Bereich Strom- und Gaseinkauf zusammengearbeitet haben:

>> 800 Gemeinden nutzen Onlineportal für bisher größte elektronische Ausschreibung von Strom

>> Bis zu 40 Prozent niedrigere Energiekosten für Kommunen

>> Bayerische Kommunen sparen 9 Millionen Euro Erdgaskosten