enPORTAL EEG-Kostenanalyse Mittelstand

14.10.2016 10:15

EEG-Umlage_2017

Portalbetreiber stellt neue Ökostrom-Umlage von 6,880 Cent/kWh ein und ermöglicht transparente Kostenübersicht

Hamburg, 14. Oktober 2016. Die Erhöhung der EEG-Umlage 2017 auf 6,880 Cent je Kilowattstunde führt bei energieintensiven Industrie- und Gewerbeunternehmen aus dem Mittelstand erneut zu höheren Stromausgaben. Wie viel Mehrkosten mittelständische Unternehmen im neuen Kalenderjahr zu zahlen haben, hat der Portalbetreiber enPORTAL in einer eigenen EEG-Kostenanalyse Mittelstand ermittelt und für idealtypische Kunden mit einem Verbrauch von 1, 5, 12 und 30 GWh[1] ausgewertet. Der neue Wert der Ökostrom-Umlage ist ab sofort auch im Onlineportal für alle Energiekunden hinterlegt. Energieeinkäufer sehen auf einen Blick, welche zusätzlichen Energiekosten mit dem Anstieg der EEG-Umlage 2017 verbunden sind.

Erhöhung der EEG-Umlage um 8 Prozent

Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, kurz EEG-Umlage, wurde heute offiziell von den Übertragungsnetzbetreibern verkündet und um rund 0,53 Cent je Kilowattstunde erhöht. Im Jahr 2016 lag der Wert bei 6,354 Cent/kWh, ab 1. Januar 2017 ist die Ökostrom-Umlage auf 6,880 Cent/kWh angehoben worden. Auf energieintensive Gewerbe- und Industriekunden, die nicht von der Umlage befreit sind, kommt eine Kostenerhöhung von 8 Prozent zu. Im Vergleich zum letzten Anstieg mit 3 Prozent ist mit dem neuen Wert wiederum eine stärkere Förderung der erneuerbaren Energien zu erkennen. Grund hierfür sind niedrige Börsenpreise an der Leipziger Strombörse und bislang noch feste Vergütungssätze für Betreiber von Ökostromanlagen.

Anstieg der Stromkosten für den Mittelstand

Neben privaten Haushaltskunden müssen sich auch kleinere und größere, mittelständische Unternehmen auf steigende Stromkosten einstellen. enPORTAL hat in einer eigens angefertigten EEG-Kostenanalyse Mittelstand ermittelt, wie viel Mehrkosten auf unterschiedlich große Verbrauchskunden zukommen. Berücksichtigt wurden dabei idealtypische Musterkunden mit 1, 5, 12 und 30 GWh Jahresverbrauch. So kommt beispielsweise auf einen Fleischereibetrieb mit etwa 1 GWh Stromverbrauch im Jahr ein Zuschlag von 5.260 Euro zu. Teurer wird es für einen Lackfarbenhersteller, der z. B. im Schnitt 12 GWh an Strom benötigt und bis zu 63.120 Euro mehr für den Strombezug ausgeben muss. Liegen die Stromverbräuche noch höher, steigen auch die Kosten entsprechend. Welche genauen Ausgaben und Veränderungen auf Mittelstands-unternehmen zukommen und welche enPORTAL Tipps Energieeinkäufer/-innen zum Kostensparen anwenden können, wird in der Analyse ebenfalls erläutert.

Neue Ökostrom-Umlage im Onlineportal hinterlegt

enPORTAL hat den neuen Wert von 6,880 Cent/kWh ab sofort im Onlineportal aktualisiert, sodass Kunden sogleich nach der offiziellen Verkündung auch mit realen Werten ihre Stromkosten für das Jahr 2017 sichten können. Der Portalbetreiber hat bereits im Juli eine höhere EEG-Prognose hinterlegt, sodass Kunden ihre Wirtschaftsplanung für 2017 schon mit höheren Kosten planen konnten und von der Preiserhöhung nicht überrascht werden. Die vollständige Datenübersicht zu Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen im Portal unterstützt Kunden bei der Kostenplanung und ermöglicht, die entstehenden Gesamtkosten für Strom schnellstmöglich zu sichten.

 



[1] 1 GWh = 1 Gigawattstunde = 1.000.000 Kilowattstunden (kWh)

Grafik: EEG-Umlage 2017

Grafik: EEG-Umlage 2017 (69,5 KiB)

Pressetext Kostenanalyse Mittelstand EEG-Umlage 2017

Pressetext Kostenanalyse Mittelstand EEG-Umlage 2017 (129,0 KiB)

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