enPORTAL reagiert auf erste Prognosen zur EEG-Umlage

Empfehlung des B2B-Portalbetreibers: EEG-Umlage bei Wirtschaftsplanung der Stromkosten berücksichtigen.

Energieintensive Unternehmen warten gespannt auf die neue EEG-Umlage, die am 15. Oktober 2016 verkündet wird. Während sie in den letzten Jahren auf den heutigen Wert von 6,354 ct/kWh gestiegen ist, gibt es noch keine klare Tendenz, wohin die Reise geht. Der B2B-Portalbetreiber enPORTAL empfiehlt Energieeinkäufern aus dem Mittelstand, einen möglichen Anstieg der Umlage bei der Planung der Stromkosten ab dem Lieferjahr 2017 zu berücksichtigen. Bis zur Bekanntgabe der neuen EEG-Umlage hat enPORTAL eine neue Energiepreisprognose im Onlineportal eingestellt, die einen realistischen Anstieg kalkuliert. So können Industrie- und Gewerbekunden ihre Wirtschaftsplanung für zukünftige Stromkosten schneller und einfacher umsetzen.

Berücksichtigung der neuen EEG-Umlage beim Energieeinkauf

Industrie- und Gewerbeunternehmen mit einem hohen Energieverbrauch, die nicht von der Umlage befreit sind, sollten bereits jetzt einen möglichen Anstieg der EEG-Umlage in ihrer Planung der zukünftigen Energiekosten berücksichtigen. Für Unternehmen mit vielen Standorten und zahlreichen Abnahmestellen ist dies aber mit viel Arbeit verbunden. Einfacher ist es, wenn die Stromdaten vollständig in einem Energieportal in einer Cloud hinterlegt sind. enPORTAL Kunden profitieren zudem von einem besonderen Service: Eine möglicher Anstieg der EEG-Umlage wird im Onlineportal ab sofort automatisch in einer Energiepreisprognose berücksichtigt. Auf einen Blick sehen Einkäufer, wie hoch die Stromkosten in den Folgejahren werden können. Dazu haben die Energieexperten den Prognosewert angepasst und die EEG-Umlage realistisch erhöht. Einkäufer wissen somit bereits vor der Online-Ausschreibung, welche Kosten evtl. entstehen werden und müssen nicht alles außerhalb des Portals zusätzlich berechnen. Sobald die neue EEG-Umlage im Oktober bekannt ist, wird die Zahl getauscht und der neue Wert hinterlegt.

Energiepreisprognose erleichtert Kostenplanung

Viele Einkäufer wollen mit der Stromausschreibung nicht bis Oktober warten, sondern günstige Preise an der Strombörse nutzen und für 2017 oder spätere Lieferjahre einkaufen. Doch ohne eine festgelegte EEG-Umlage ist es schwierig, die Kosten korrekt einzuschätzen. „Wir haben bewusst einen höheren, aber realistischen Wert hinterlegt, sodass Einkäufer mit unserem Tool nicht nur ihre Verbräuche und Verträge, sondern auch zukünftige Kosten jederzeit aktuell vorliegen haben“, sagt Rainer Otto, Geschäftsführer von enPORTAL. Die Energiepreisprognose ist schon vor einer Online-Ausschreibung im Portal sichtbar und hilft Energieeinkäufern bei der Entscheidung für oder gegen die Marktabfrage. Der Vorteil ist: die Erhöhung ist schon impliziert und kann nicht versehentlich vergessen werden. „Mit unserem Portal sind gewerbliche Energieeinkäufer bestens für den Online-Energieeinkauf gerüstet. Sie brauchen eventuelle Mehrkosten nicht mehr selbstständig nachrechnen – das übernimmt unsere Prognose für sie“, so Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL.

EEG-Umlage seit 2011 stark gestiegen

Die EEG-Umlage lag im Jahr 2011 bei 3,530 ct/kWh. Seitdem ist die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien – mit Ausnahme von 2015 – permanent auf den heutigen Wert von 6,354 ct/kWh gestiegen. Die größte preisliche Veränderung für Unternehmen gab es 2013, als die EEG-Umlage um 47 Prozent zum Vorjahr gestiegen ist. Ein Jahr später stieg sie erneut um 18 Prozent, sodass innerhalb von zwei Jahren eine Erhöhung um 65 Prozent stattfand. Bei einem gleichbleibenden Verbrauch von jährlich 5 GWh[1] Strom ergaben sich allein von 2012 auf 2013 Mehrkosten in Höhe von 84.250 Euro (Siehe Tabelle 1). Um die Stromkosten zu berechnen, wird die EEG-Umlage mit der Arbeit (in kWh) multipliziert. Je mehr Strom verbraucht wird, desto teurer wird es letztlich für energieintensive Unternehmen.

Jahr

EEG-Umlage ct/kWh

Veränderung   ct/KWh

Prozentual ggü. Vorjahr

Arbeit kWh

Preis €

Differenz € ggü. Vorjahr

2011

3,530

5.000.000

176.500

2012

3,592

+ 0,062

+ 2%

5.000.000

179.600

+ 3.100

2013

5,277

+ 1,685

+ 47%

5.000.000

263.850

+ 84.250

2014

6,240

+ 0,963

+ 18%

5.000.000

312.000

+ 48.150

2015

6,170

– 0,070

        – 1%

5.000.000

308.500

– 3.500

2016

6,354

+ 0,184

+ 3%

5.000.000

317.700

+ 9.200

Tabelle 1: Wandel der EEG-Umlage führt seit 2011 zu Mehrkosten bei  Strom. Quelle: enportal.de

 

EEG-Umlage durch günstigen Börsenkurs und Wettbewerb kompensieren

Viele energieintensive Unternehmen suchen nach Lösungen, um die EEG-Umlage zu kompensieren. Eine davon ist ein vorausschauender Energieeinkauf, der kurze Bindefristen und intensiven Wettbewerb unter den Versorgern ermöglicht. Bei enPORTAL sind alle Stromdaten in einer Cloud hinterlegt, sodass eine Ausschreibung bei günstigen Preisen an der Leipziger Börse innerhalb weniger Stunden durchgeführt werden kann. Dabei können bis zu 550 Energieversorger per Klick erreicht werden.  „Wir haben Kunden, die mit einer Online-Ausschreibung über unser Portal den Strompreis minimieren und somit die Mehrkosten der EEG-Umlage kompensieren konnten“, so Rainer Otto.

 


[1] 5 GWh = 5.000.000 Kilowattstunden


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