Studie: Einsparpotenzial bei Online-Ausschreibungen

Unternehmen, die den Wettbewerb unter Lieferanten nicht nutzen, zahlen 0,4 Cent mehr für eine Kilowattstunde Strom.

Wer als Unternehmen den großen Wettbewerb im Energiemarkt nicht nutzt, verschenkt durchschnittlich bis zu 0,43 Cent pro Kilowattstunde für Strom und 0,31 Cent für Gas. Das ergab eine enPORTAL Studie nach Auswertung von 229 Gas- und 225 Strom-Ausschreibungen, die im ersten Halbjahr 2015 über das Web-Tool gelaufen sind. Die Werte ermitteln sich aus der Differenz zwischen dem höchsten und niedrigsten abgegebenen, reinen Energiepreis der Versorger. Das ist das Einsparpotenzial, welches Energieeinkäufer aus der Industrie nutzen können. Mit enPORTAL können Unternehmer über 500 Energieversorger per Klick erreichen. Rund 1.500 Kunden profitieren bereits von der einfachen, schnellen und transparenten Energiebeschaffung. Bis Ende September können Energieeinkäufer fristgerecht ihren Liefervertrag kündigen und ihren Bedarf online ausschreiben.

Wettbewerb nutzen und effizient ausschreiben

Der deutsche Markt ist mit ca. 900 Energieanbietern umfangreich. Energieeinkäufer von Unternehmen sollten daher nicht nur bekannte Versorger anfragen, sondern den Wettbewerb nutzen und bei so vielen wie möglich ein Angebot für das Beschaffungsjahr anfragen. Das kostet, wenn dies offline geschieht, viel Zeit und Arbeit. Plus, es führt nur mit großer Mühe zum besten Energiepreis. Eine breite Abfrage funktioniert am einfachsten mit einem Web-Tool, in dem alle Daten und Prozesse online abgebildet sind. Was für preisliche Auswirkungen ein fehlender Wettbewerb haben kann, hat enPORTAL anhand von 229 Gas- und 225 Strom-Ausschreibungen im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2015 errechnet. Hier zeigte sich zwischen dem niedrigstem und höchstem abgegebenen Angebot eine Differenz von durchschnittlich 0,43 Cent für Strom und 0,31 Cent für Gas je Kilowattstunde. Umgerechnet auf eine Bedarfsmenge von 6.000.000 Kilowattstunden Strom ergibt das eine Einsparsumme von 25.800 Euro. Da alle Prozesse online schneller abgebildet werden können, liegt die Bindefrist bei enPORTAL bei zwei Stunden, sodass die Aufschläge zum Börsenpreis geringer ausfallen – das führt neben dem Wettbewerb zu besseren Energiepreisen. „Wir sind erstaunt, wie viel ein großer Wettbewerb tatsächlich am Preis ausmacht. In unserem Portal können alle überregionalen und auch zahlreiche regionale Anbieter einfach per Klick kontaktiert werden – so finden unsere Kunden den besten Lieferanten für Energie“, so Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL.

Vertrag fristgerecht kündigen und Energieanbieter wechseln

Unternehmen aus Industrie und Gewerbe verschenken jährlich Geld, weil sie entweder die Kündigungsfrist für die Strom- oder Gaslieferung verpassen, den Anbieter nicht wechseln oder nur dann Energie beschaffen, wenn es wieder in den Terminplan passt. „Gerade bei börsengehandelten Produkten wie Strom und Gas gilt es, die Preise an der Börse EEX zu beobachten und bei günstigen Bedingungen zügig eine Ausschreibung zu starten. Je volatiler die Märkte, desto größer sind die preislichen Unterschiede zwischen den Versorgern – dieses Potenzial kann mit uns genutzt werden“, so Rainer Otto, Geschäftsführer von enPORTAL. Bei vielen Einkäufern endet der Vertrag zum Jahresende, sodass sie mit einer Bindefrist von drei Monaten noch bis zum 30. September kündigen können. „Viele Einkäufer wissen nicht, dass die Energiebeschaffung online viel einfacher und schneller verläuft. Mit unserem Service reduzieren wir den Aufwand auf ein Minimum, da neben unserem Online-Tool ein erfahrener enPORTAL-Kundenbetreuer zur Seite steht“, so Clemens Graf von Wedel, Geschäftsführer von enPORTAL. Wer seinen Energiebedarf online über enPORTAL ausschreibt, kann folglich Kosten reduzieren sowie Aufwand und Zeit sparen.


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