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EEG-Umlage 2020 steigt um 5,5 Prozent

Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, kurz EEG-Umlage, wurde am 15. Oktober 2019 von den Übertragungsnetzbetreibern verkündet und für das kommende Jahr um 5,5 Prozent angehoben. Der neue Wert für 2020 liegt derzeit bei 6,756 Cent je Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr verteuert sich die Ökostromumlage um 0,351 Cent je Kilowattstunde. Industrie- und Gewerbeunternehmen müssen daher im kommenden Jahr mit steigenden Stromkosten rechnen.

Offshore-Netzumlage 2019 gestiegen

Die Offshore-Netzumlage (bis einschließlich 2018 als „Offshore-Haftungsumlage“ bezeichnet) stieg 2019 beträchtlich von 0,037 auf 0,416 Cent pro Kilowattstunde. Mit den Einnahmen aus der Offshore-Netzumlage werden die entsprechenden Kosten aus Entschädigungen bei Störungen oder Verzögerung der Anbindung von Offshore-Anlagen sowie die Kosten aus der Errichtung und dem Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen gedeckt.

Neuer Wert im enPORTAL hinterlegt

Kunden von enPORTAL sehen den neuen Umlagenwert ab sofort im Onlineportal hinterlegt. So sehen die Einkäufer auf einen Blick, welche preislichen Veränderungen die Umlage mit sich bringt. Das erleichtert die Wirtschaftsplanung und schafft sofort Transparenz und Sicherheit. Der neue EEG-Umlagen-Wert wird im cloudbasierten Portal seit der Bekanntgabe detailliert je Abnahmestelle dargestellt. In Kombination mit der täglichen Energiepreisprognose im Portal sehen Einkäufer jederzeit, wieviel Stromkosten bei einer aktuellen Ausschreibung entstehen würden. Fällt der Börsenkurs auf einen Wert, der günstig erscheint, erhalten Einkäufer ein Signal von enPORTAL und können in kürzester Zeit ausschreiben. Somit lassen sich ggf. Mehrkosten, die durch die EEG-Umlage enstehen, durch einen vorausschauenden, günstigeren Stromeinkauf kompensieren.

Hoher Stromverbrauch führt zu Mehrkosten

In der Grafik wird deutlich, welche Kosten einem mittelständischen Betrieb mit einem gleichbleibenden Verbrauch von 5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr (5 GWh) entstehen. Für das Jahr 2020 wird das Unternehmen mit Mehrkosten von 17.550 Euro für die Ökostromumlage rechnen müssen. Die Kosten für die Ökostromumlage errechnen sich, indem die EEG-Umlage mit der Arbeit (in kWh) multipliziert wird. Je mehr Strom verbraucht wird, desto teurer wird es letztlich für das Unternehmen. Die größte preisliche Veränderung für Unternehmen aus dem Industrie- und Gewerbebereich fand im Jahr 2013 statt, als die EEG-Umlage um 47 Prozent zum Vorjahr angehoben wurde. Ein Jahr später fand erneut ein Anstieg um 18 Prozent statt, sodass sich die Umlage innerhalb von zwei Jahren um 65 Prozent erhöhte. Bei einem gleichbleibenden Verbrauch von jährlich 5 GWh Strom ergaben sich allein von 2012 auf 2013 Mehrkosten in Höhe von 84.250 Euro.

Berücksichtigung der EEG-Umlage beim Energieeinkauf

Was können Energieeinkäufer von Industrie- und Gewerbeunternehmen mit einem hohen Energieverbrauch tun, um Mehrkosten zu vermeiden? Kurz gesagt: Online Energie beschaffen. Wenn sie nicht von der Umlage befreit sind, sollten Einkäufer jetzt beginnen, die EEG-Umlage in ihrer Wirtschaftsplanung für die Lieferjahre ab 2020 zu berücksichtigen. Bei Unternehmen mit vielen Standorten und Abnahmestellen ist dies mit viel Aufwand verbunden, wenn die Stromdaten in zahlreichen Offline-Tabellen verstreut sind und mühsam zusammengestellt werden müssen. Mit enPORTAL sind Energieeinkäufer bestens für die onlinebasierte Strom- und Gasbeschaffung gerüstet. Da alle Energiedaten im cloudbasierten Onlineportal hinterlegt sind, haben enPORTAL Kunden permanenten Zugriff auf aktuelle Verbräuche, Kosten, Verträge und Marktentwicklungen. So behalten Einkäufer den Überblick und können bei günstigen Börsenpreisen schnell reagieren.

Stromkosten im Blick behalten

Viele energieintensive Unternehmen suchen nach Lösungen, um die seit Jahren gestiegene EEG-Umlage zu kompensieren, denn auch eine einprozentige Senkung wirkt sich nur minimal auf die Gesamtkosten aus.  Es gilt, die Stromkosten weiterhin im Blick zu behalten. Eine Option ist ein vorausschauender Energieeinkauf, der kurze Bindefristen und einen intensiven Wettbewerb unter den zahlreichen Energieversorgern im Energiemarkt ermöglicht. Bei enPORTAL sind alle Stromdaten in einer Cloud hinterlegt, sodass eine Ausschreibung bei günstigen Preisen an der Leipziger Börse innerhalb von wenigen Stunden durchgeführt werden kann. Dabei können aktuell bis zu 620 Energieversorger per Klick erreicht werden. So konnten bereits viele Kunden ihre Mehrkosten durch einen vorausschauenden Einkauf kompensieren, siehe Kundenreferenzen

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Energieeinkäufer können unser B2B-Onlineportal nutzen, um ihre Energiebeschaffung und ihr Energiedatenmanagement per Klick zu optimieren. Erfahren Sie mehr über unseren Service:





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