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EEG-Umlage reduziert sich 2021 und 2022

Die Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, kurz EEG-Umlage, wird in der Regel am 15. Oktober eines Jahres von den Übertragungsnetzbetreibern verkündet. In diesem Jahr, bedingt durch Corona und die wirtschaftlichen Folgen, ist alles anders: Die Bundesregierung hat die neuen Werte für die EEG-Umlage 2021 und 2022 bereits am 3. Juni 2020 im neuen Konjunkturpaket verabschiedet und für finanzielle Entlastung bei den mittelständischen Unternehmen gesorgt. Für das Jahr 2021 beträgt die EEG-Umlage 6,500 ct/kWh und für 2022 wurde sie nochmals weiter auf 6,000 ct/kWh gesenkt. Rund 11,5 Prozent weniger Stromkosten kommen daher auf energieintensive Unternehmen zu. Die wirtschaftliche Planung ist dadurch ab sofort möglich.

Neuer Wert im enPORTAL hinterlegt

Kunden von enPORTAL sehen die neuen Werte seit der Verabschiedung taggleich im Onlineportal hinterlegt. So erkennen Energieeinkäufer auf einen Blick, welche preislichen Veränderungen sich für ihren individuellen Energieverbrauch ergeben. Ausführlich in Tabellen lässt sich erkennen, wie sich die Stromkosten in den beiden Folgejahren reduzieren. Ein mühsames Errechnen und Auswerten der neuen politischen Bedingungen ist nicht mehr nötig. Das geht mit enPORTAL per Klick. Das digitale Energiedatenmanagement erleichtert die Wirtschaftsplanung und schafft Transparenz und Sicherheit. Die beiden neuen EEG-Werte werden im cloudbasierten Portal übrigends auch detailliert je Abnahmestelle dargestellt.

Historische Veränderung der Ökostrumumlage anhand eines 5 GWh Kunden

In der Grafik wird deutlich, welche Kosten einem mittelständischen Betrieb mit einem gleichbleibenden Verbrauch von 5 Millionen Kilowattstunden pro Jahr (5 GWh) entstehen. Für das Jahr 2020 wird das Unternehmen mit Kosten von 17.550 Euro für die Ökostromumlage rechnen müssen. Durch die vorzeitig bekanntgebenene Senkung kann ein Unternehmen dieser Verbrauchsgröße mit Einsparungen von 12.800 Euro für 2021 und mit 25.000 Euro weniger für 2022 rechnen. Das sind in Summe 37.800 Euro weniger, die dem Unternehmen nun zur Verfügung stehen. Die Kosten für die Ökostromumlage errechnen sich, indem die EEG-Umlage mit der Arbeit (in kWh) multipliziert wird. Je mehr Strom verbraucht wird, desto teurer wird es letztlich für das Unternehmen. Die größte preisliche Veränderung für Unternehmen aus dem Industrie- und Gewerbebereich fand im Jahr 2013 statt, als die EEG-Umlage um 47 Prozent zum Vorjahr angehoben wurde. Ein Jahr später fand erneut ein Anstieg um 18 Prozent statt, sodass sich die Umlage innerhalb von zwei Jahren um 65 Prozent erhöhte. Bei einem gleichbleibenden Verbrauch von jährlich 5 GWh Strom ergaben sich allein von 2012 auf 2013 Mehrkosten in Höhe von 84.250 Euro.

Online-Ausschreibung von Strom in wenigen Stunden erledigt

Wer für die Folgejahre noch keinen Strom ausgeschrieben und vertraglich festgesetzt hat, kann dies online über enPORTAL in kürzester Zeit umsetzen. Sobald alle Energiedaten im Portal hinterlegt sind und ein guter Einkaufszeitpunkt an der Börse vorliegt (was aufgrund von Corona in den letzten Monaten der Fall war), kann eine digitale Ausschreibung über den Online-Marktplatz mit 630 Energieversorgern gestartet werden. Die Angebote sind schon kurze Zeit später in einem transparenten Bieterspiegel aufgelistet. Mit einer zweistündigen Bindefrist reduzieren sich die Aufschläge auf den Börsenpreis zusätzlich, sodass der beste Energiepreis zum Zeitpunkt der Ausschreibung erzielt werden kann.

Stromkosten im Blick behalten

Viele energieintensive Unternehmen suchen nach Lösungen, um die seit Jahren gestiegene EEG-Umlage zu kompensieren, denn auch eine kurzfristige Senkung wirkt sich nur minimal auf die Gesamtkosten für Strom aus. Neben der EEG-Umlage sind es noch weitere Abgaben, Umlagen und Steuern, die es zu entrichten gibt. Es gilt daher, die Stromkosten weiterhin im Blick zu behalten und optimiert zu beschaffen. Eine Option ist ein vorausschauender Energieeinkauf, der kurze Bindefristen und einen intensiven Wettbewerb unter den zahlreichen Energieversorgern im Energiemarkt ermöglicht. Bei enPORTAL sind alle Stromdaten in einer Cloud hinterlegt, sodass eine Ausschreibung bei günstigen Preisen an der Leipziger Börse innerhalb von wenigen Stunden durchgeführt werden kann. Dabei können aktuell bis zu 630 Energieversorger per Klick erreicht werden. So konnten bereits viele Kunden ihre Mehrkosten durch einen vorausschauenden Einkauf kompensieren, siehe Kundenreferenzen

Offshore-Netzumlage 2019 gestiegen

Die Offshore-Netzumlage (bis einschließlich 2018 als „Offshore-Haftungsumlage“ bezeichnet) stieg 2019 beträchtlich von 0,037 auf 0,416 Cent pro Kilowattstunde. Mit den Einnahmen aus der Offshore-Netzumlage werden die entsprechenden Kosten aus Entschädigungen bei Störungen oder Verzögerung der Anbindung von Offshore-Anlagen sowie die Kosten aus der Errichtung und dem Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen gedeckt.

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