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06.03.2024

Use Case Energiepreisprognose: Der Einsatz in der Praxis eines Energieeinkäufers

Use Case Energiepreisprognose enPORTAL connect

In unserem heutigen Artikel geht es um den Einsatz einer digitalen Energiepreisprognose in der täglichen Anwendung eines Energieeinkäufers. Wir nehmen Sie symbolisch mit an den Schreibtisch eines Einkäufers, damit Sie über die Schulter schauen können und sehen, wie der Einsatz einer digitalen KI-gestützten Energiepreisprognose in der Arbeitspraxis mit enPORTAL connect konkret aussieht. Noch heute gibt es viele Energieeinkäufer/-innen, die noch nie von KI-gestützten Preisprognosen gehört haben oder sich vorstellen können, wie diese tatsächlich im Arbeitsalltag unterstützen soll. Damit das gelingt, erläutern wir alle einzelnen Arbeitsschritte einmal genau und praxisnah.

Schritt für Schritt: Rahmenbedingungen unseres Use Case

Zur Erläuterung und Gestaltung der Schritte begleiten wir unseren digitalen Musterkunden Jonathan Hölzer der Firma Musterkraft. Er nimmt uns mit bei seiner täglichen Arbeit rund um Energieeinkauf und Energiedatenmanagement. Jonathan arbeitet seit 3 Jahren als zuständiger Energieeinkäufer eines mittelständischen Unternehmens in Deutschland und verwaltet eine jährliche Energiemenge von rund 5 GWh (50.000.000 Kilowattstunden) an Strom pro Jahr für etwa 5 Abnahmestellen (das sind die Standorte des Unternehmens, davon 1 Werkshalle, ein Bürogebäude und 3 Lagerhallen).

Jonathan nutzt seit etwa zwei Jahren den Service von enPORTAL connect, der eine effiziente Energieplattform mit einem persönlichen Kundenservice verbindet. Unterstützt wird er bei allen Belangen rund um Energieeinkauf, Energiemarktplatz, Energiedatenmanagement, Einkaufsstrategien, Energiepreisprognosen und Energieexpertise.

Mit enPORTAL connect verwaltet Jonathan alle Energieverbrauchsdaten seines Unternehmens und steuert damit gleichermaßen seine Beschaffung von Strom und Gas. Als Beschaffungsmodell wählt sein Unternehmen aktuell den Festpreis. Das bedeutet, er hat einen einzigen Einkaufszeitpunkt, an dem er für seine benötigte Strom- und Gasmenge einen Liefervertrag vereinbart.

Wie funktioniert nun der Einsatz der Energiepreisprognose in der Praxis?

Schritt 1: Richtigen Einkaufszeitpunkt finden

 

 

Um den richtigen Einkaufszeitpunkt zu finden, hat sich Jonathan auf der Plattform enPORTAL connect Zielpreise eingestellt, damit er bei Unter- oder Überschreiten automatisch per E-Mail informiert wird.

Jonathan hat nun eine Mail von enPORTAL erhalten, dass seine Zielwerte unterschritten wurden und der Börsenkurs auf einem für ihn guten Niveau liegt. Daraufhin loggt er sich über den Internet-Browser und die enPORTAL Website auf der Startseite in seinen passwortgeschützten Account als Kunde auf der Plattform ein.

Die Frage, die er beantwortet haben möchte, ist: „Was bedeutet das konkret an Stromkosten für mein Unternehmen, wenn ich jetzt ausschreiben würde?“

Was jetzt besonders zählt, ist Schnelligkeit bei der Auswertung. Strom und Gas werden täglich an der Börse gehandelt und schon morgen können sich ganz andere Werte ergeben. Daher ist die Auswertung der Börsenentwicklung für das eigene Portfolio ein wichtiger Schritt, um eine Kaufentscheidung fällen zu können. Bei der Auswertung rund um den richtigen Einkaufszeitpunkt unterstützt ihn die KI-gestützte, digitale Energiepreisprognose, die täglich angepasst wird.

 

Wie geschieht das? Ein kurzer Exkurs zur digitalen Energiepreisprognose

An der Strom- und Gaspreisbörse EEX werden Strom- und Gasterminkontrakte für 5 Jahre im Voraus gehandelt. Die Preise dieser Terminkontrakte bilden die Kalkulationsgrundlage der Angebote der Lieferanten. Die Preise der Terminkontrakte geben einen klaren Anhaltspunkt für die Preisentwicklung der kommenden 5 Jahre. enPORTAL nutzt die handelstäglichen Preise der Terminkontrakte für die Preisprognose. Ein Algorithmus berechnet für jede Abnahmestelle auf Basis des individuellen verbrauchsverhalten und dem Preis des Terminkontraktes den Energiepreis für die kommenden 5 Jahre. Der Algorithmus ist selbstlernend, das heißt er wird ständig anhand der tatsächlichen Ausschreibungsergebnisse nachgeschärft. Die enPORTAL Preisprognose weicht deshalb nur wenige Prozentpunkte vom tatsächlichen Ausschreibungsergebnis ab. Sie übersetzt die Börsenpreisentwicklung auf die jeweilige Abnahmestelle und gibt deshalb Philipp den eindeutigen Hinweis für einen guten Einkaufszeitpunkt.

 

Schritt 2: Börsenkursentwicklung im Blick

Auf der ersten Seite der Energieplattform sieht er das sogenannte Cockpit mit den aktuellen Börsenkursen für Strom und Gas für alle gehandelten Jahre. Hier hat er eine schnelle Übersicht über die Börsenkursentwicklung und sieht auf einen Blick, wohin die Preise gehen.

 

Schritt 3: Kosten je Abnahmestelle

Jonathan klickt auf den Reiter „Abnahmestellen“ und dort in die Zeile für das Jahr 2025. Das ist das Jahr, für das er noch Energielieferverträge vereinbaren muss. Für die noch nicht eingekauften Energielieferjahre wird ihm in der Spalte der Wert der Energiepreisprognose angezeigt, also demnach die voraussichtlichen Kosten für Strom, die ihn die jeweilige Abnahmestelle und in der Übersicht alle Abnahmestellen entstehen würden, würde er heute eine Ausschreibung starten. Jonathan sieht sich die Kosten je Abnahmestelle und die Kosten für alle Abnahmestellen in der Energiepreisprognose an. Er sieht, dass die Kosten aktuell rund 150.000 Euro günstiger ausfallen als im aktuellen Jahr. Er findet, das ist ein gutes Ergebnis und beschließt in Abstimmung mit seiner Geschäftsführung die Beschaffung für das Jahr 2025 zu starten. Er kontaktiert seine persönliche Kundenbetreuerin bei enPORTAL connect, um alle weiteren Schritte zur Ausschreibung vorzubereiten.

 

Schritt 4: Start der Ausschreibung

Jonathan hat mithilfe seiner enPORTAL Kundenbetreuerin die Ausschreibung noch am gleichen Tag gestartet. Rund 700 Energieversorger auf dem Energiemarktplatz haben seine Angebotsanfrage erhalten. Die Ausschreibung dauert in Summe rund 2 Stunden (so auch die Bindefrist) und wird von seiner persönlichen enPORTAL connect Kundenbetreuerin begleitet, die bei allen Fragen und Schritten im Prozess persönlich am Telefon zur Seite steht. Der beste Energiepreis, den Jonathan vonseiten der Lieferanten angeboten bekommt, gleichen in etwa dem Prognosewert – und so kann er sich über eine Einsparung von rund 150.000 Euro für das folgende Lieferjahr freuen. Die Preisprognose hat ihm direkt gezeigt, was es bedeuten kann, wenn er heute ausschreibt.

Nach dem Vertragsschluss per rechtssicherem Klick landet der vereinbarte Liefervertrag für das Lieferjahr 2025 sogleich digital a unter dem Reiter „Verträge“. Im gleichen Moment wird aus dem Prognosewert in der Spalte für 2025         automatisch ein tatsächlicher Kostenwert.

 

Schritt 5: Wirtschaftsplanung per Klick

Im letzten Quartal 2024 nimmt Jonathan die Wirtschaftsplanung für das Jahr 2026 vor, damit die Geschäftsführung weiß, wie hoch sich die Stromkosten im noch nicht eingedeckten Jahr etwa belaufen könnten und ob aufgrund der aktuellen Börsenlage mit Mehr- oder Minderkosten gerechnet werden muss. Für die Auswertung sieht sich Jonathan alle Energieverbrauchsdaten des Unternehmens an und zieht sich per Klick eine Tabelle mit den Prognosekosten aller Abnahmestellen für das noch nicht eingedeckte Jahr 2026. Nach wenigen Minuten ist die Wirtschaftsplanung erledigt. Er kann seiner Geschäftsführung die prognostizierten Werte sofort vorstellen und diesen Arbeitsschritt im Grunde täglich wiederholen.

 

Fazit: Per Klick zu zukünftigen Energiekosten

Die einzelnen Arbeitsschritte von Jonathan Hölzer zeigen gut, wie die kontinuierliche Arbeit des Energieeinkäufers mit der KI-gestützten Energiepreisprognose erleichtert und vor allem beschleunigt werden kann. Er hat mehr Sicherheit und Kontrolle gewonnen und schätzt insbesondere den professionellen Austausch mit seiner persönlichen Kundenbetreuerin, die ihn bei allen Energiefragen rund um Einkauf und Strategie professionell unterstützt und bei der korrekten Anwendung der zahlreichen, digitalen Features der Energieplattform berät. Seit Jonathan Hölzer mit enPORTAL connect arbeitet, findet er mehr Zeit für weitere Innovationen innerhalb seines Unternehmens, die er im Zuge der Energiewende stärker vorantreiben kann.

Anhand der Prozessabläufe können auch Sie hoffentlich besser nachvollziehen, welche Vorteile eine digitale Energiepreisprognose liefert und wie schnell damit gute Einkaufschancen und Kostenreduzierungen erreicht werden können. In vielen Einkaufsabteilungen deutscher, mittelständischer Unternehmen ist dieser Service und die intelligente Verknüpfung dieser Daten nicht mehr wegzudenken.

Sie haben Fragen zum Thema oder wünschen mehr Informationen? Melden Sie sich gerne bei uns.

 

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