Suche nach Transparenz und Wettbewerb
Herausforderungen & Probleme
Zuständig für den Energieeinkauf bei FRÄNKISCHE war im Jahr 2017 Holger Leschinski in der Position als Leiter Einkauf. Früher stellte sich der erfahrene Einkaufsleiter darauf ein, dass die Beschaffung von Strom und Gas viel Zeit und Arbeit kosten würde. „Gas wurde direkt mit den einzelnen Energieanbietern verhandelt. Die Lastprofile, Verbrauchsstellen und Verbrauchsmengen wurden an unterschiedliche Anbieter versandt und anhand der Ergebnisse endverhandelt. Das dauerte etwa vier Wochen“, so Holger Leschinski. Der Stromeinkauf gestaltete sich ähnlich: „Zur Vorbereitung wurden wenige Energieanbieter um ein Angebot gebeten und die unterschiedlichen Energiepreise mühevoll ausgewertet und gegenübergestellt. Der Aufwand war zwar überschaubarer, nahm aber auch zwei Wochen in Anspruch“, ergänzt der Energieeinkäufer. Er wünschte sich schnellere Prozesse und einen größeren Wettbewerb unter den Versorgern, denn: Die Preise für Strom und Gas werden täglich an der Börse neu gehandelt. Je länger die Bindefristen, desto weniger können günstige Marktchancen ergriffen werden.